"Amerika-Amerika"!
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Kostenlose Beratung und Ausarbeitung von USA-Reisen in alle Staaten
Stand 22. 8. 2010
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Alle Informationen, Hinweise und Tipps sind unverbindlich und ohne jegliche Gewähr. Sie wurden nach bestem Wissen erstellt, dennoch können sich Irrtümer und Fehler eingeschlichen haben. Änderungen, besonders von Terminen und Daten, sind vorbehalten. In den USA können sich über Nacht Termine, Straßensperrungen und vielerlei ändern. Alle Seiten haben ein Copyright und dürfen nicht auf Webseiten oder auf sonstige Publikationen kopiert werden und nur zum privaten Gebrauch benutzt werden.
Ein paar Leser haben mir schon mitgeteilt, dass sie "Fehler" gefunden haben, wobei ich nicht bei allen deren Ansicht teile. "Wer suchet, der findet". Manche Menschen suchen nur nach dem Haar in der Suppe, natürlich nicht Leser auf meinen Seiten.
Für Dauerreinschauer, Freunde, alle meine Bekannten und die Neugierigen, die wissen wollen "ja, wie weit ist er denn schon?" werden zur Erleichterung neu eingestellte Artikel für die nächsten zwei Wochen in grün dargestellt.
Hier werden Sie ausführlich und ohne jegliche finanziellen Interessen über Ihre USA & Canada Reise beraten. Wichtig wäre die Angabe des Reisetermins, Ihr etwaiges Alter und das der eventuell mitreisenden Kinder und eine ungefähre Angabe Ihres Budgets sowie Ihre Vorlieben (Wandern, Sport, Veranstaltungen, lange Strecken fahren oder kurze, usw.) Nützlich wäre auch zu wissen, ob Sie schon ein- oder mehrmal in Amerika waren.
Ihre Adresse wird auf keinen Fall in irgend einer Weise weitergegeben.
Alle Anfragen werden so schnell wie möglich bearbeitet.
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1 Begrüßung
2 Flugbuchung Einreise
3 Leihwagen - Wohnmobil - Kreditkarten
4 Hotel - Motel
5 Restaurant - Essen
1 Einleitung und Begrüßung
Hallo, sehr geehrte, liebe Amerikafreunde und alle die es werden möchten.
Leave it or love it - lass es oder liebe es, das Amerika. Nun so radikal dürfte man es wohl nicht formulieren, aber etwas Verständnis für andere und abweichende Lebensgewohnheiten sollte man schon mitbringen, wenn man sich einen angenehmen Aufenthalt wünscht. Obwohl Amerika und Europa kulturell eng verbunden ist, gibt es doch kleinere und auch größere Abweichungen von unseren Gepflogenheiten. Wenn hier von Amerika die Rede ist, sind immer die USA und auch Canada gemeint.
Hier werden keine Reiseberichte mit vielen schönen Bildern zu sehen sein sondern ausschließlich Informationen. Bewertungen wird es recht selten geben, die Ansprüche und Meinungen sind zu unterschiedlich. 'Ausnahmen bestätigen die Regel'. Manche bevorzugen Motel6, andere wollen nur gute Hotels. Eine Reisebegleiterin meinte am gigantischen Ausblick des Grand View Point über Canyonland, "was soll ich denn hier, da siehts ja aus wie in den Abräumhalden im Osten". Wo ich nach mindestens zwanzig Besuchen immer noch begeistert bin und viele, viele Touristen auch, sollte man so eine Person ins nächste Flugzeug setzen und heimschicken. Nicht wenige Besucher sind bei einer Rundreise froh, wenn sie den "Steinhaufen" (oft gehört) in den National Parks des Westens entfliehen können. Was kann man da noch sagen? Die Katze mag Mäuse.....
Amerika sollte man sich nicht wie ein einziges Land, z.B. Deutschland, vorstellen. Die USA bestehen aus 50 Staaten und die sind (fast) so unterschiedlich wie die EU. Gut, sie haben eine gemeinsame Sprache und einen Präsidenten und einige wenige bundesweite Gesetze aber sonst gibt es in jedem Staat recht unterschiedliche Gesetze, die Rede ist hier nicht von den längst überholten und oft recht spaßigen Verfügungen. Jeder Staat hat z.B. eine unterschiedliche Besteuerung von Tabakwaren und Alkoholika. In den Staaten mit großem Tabakanbau sind die Tabakpreise günstig aber man darf nicht uneingeschränkt Tabakwaren von einem Staat in den anderen transportieren. Nur für den persönlichen Bedarf, das gilt auch für Spirituosen. Während man in einem Staat den Führerschein mit 15 Jahren machen kann, ist es in einem anderen erst ab 18 erlaubt. Heiraten kann man ohne Einwilligung der Eltern in einigen Staaten schon mit 16 in den meisten aber ab 18. In manchen Staaten werden nur kurze Fahrprüfungen zum Erwerb des Führerscheins abgehalten, in einigen genügt es, wenn man bestätigt, dass man fahren kann. Fahrschulbesuche sind nicht vorgeschrieben obwohl man eine der selten zu findenden absolvieren kann.
Mindestlöhne gibt es von 3 bis 10 Dollar pro Stunde (auf/abgerundet). Der Mindestlohn wird in der Regel für einfache Arbeiten angewandt. Eine Lehre in unserem Sinn gibt es in den USA nicht. Da sind halt Jobs und die werden leider recht häufig gewechselt. Gelegentlich findet man Berufsschulen mit recht guten Ausbildungsmöglichkeiten. Vielfach wird aber freiwillig mehr bezahlt, wenn Leute knapp sind oder die Arbeit gut gemacht wird.
In den vielen Staaten ist die PKW Haftpflichtversicherung nur eine Minimalversicherung, einige Autofahrer sind also ohne jegliche Versicherung unterwegs oder stark unterversichert und das sind meistens die, die auch kein Geld haben um die Kosten für einen eventuellen Unfall zu begleichen, usw., usw. Also: die United States sind ähnlich konstruiert wie die EU und nicht ein einziges Land sondern eben "vereinigte Staaten".
Diese Seiten wurden und werden mit viel Liebe mit meinen bescheidenen Möglichkeiten gemacht. Berichte über die großen Touristenattraktionen gibt es im Internet in großen Mengen, hier werden sie nur am Rande gestreift, wenn überhaupt. Man erfährt einiges, das sich nicht auf dem Reiseplan der großen Schwärme von Europäern und Japanern befindet. Es gibt ja zahlreiche Webseiten mit hervorragend gemachten Berichten und Bildern. Allerdings behandeln fast alle mir bekannten Seiten entweder die großen Städte oder die üblichen Sehenswürdigkeiten meistens aus dem fotogenen Westen. Ich beschäftige mich und die Leser/innen mehr mit den Gebieten "OFF THE BEATEN PATH", also mit den nicht so ausgetretenen Wegen, die aber trotz der von mir geliebten fehlenden roten Felsen sicher genügend Aufmerksamkeit finden werden. Selbstverständlich informiere ich auch über interessante Dinge von denen ich annehme, dass sie für den einen oder die eine neu sind. Wer mehr über meine bisherigen USA-Aktivitäten erfahren möchte, klickt bitte auf "besuchte Staaten". Die Bilder in der Fotogalerie lassen sich durch ein- oder zweimaliges Anklicken bis auf Vollbild vergrößern. Bei den "Stories" möchte ich Kurzgeschichten, mehr über den "American Way of Life" bringen als über Naturschauspiele.
Gelegentlich werde ich die verehrten US-Bürger und Bürgerinnen auch als "die Amerikaner" bezeichnen, obwohl das nicht ganz richtig ist, die holde Weiblichkeit möge mir das Weglassen von "-innen" verzeihen. US-Bürger verstehen sich immer als "Amerikaner". Alles was sonst in Amerika lebt, ist eben in Kanada oder Mexiko zu Hause.
2 Flugbuchung
Einreise
Allen, die zum ersten Mal fliegen, oder nicht gerne in ein Flugzeug steigen, sei an dieser Stelle gesagt, dass das Fliegen nicht eines der letzten Abenteuer unserer Zeit ist. Die Besatzung des Cockpits besteht aus gut ausgebildeten und verantwortungsbewußten Frauen und Männern. Nur bestens gewartete Maschinen dürfen in Deutschland landen und starten.
In In der heutigen Zeit einen günstigen Flug zu buchen ist eine Wissenschaft für sich. Es ist hier von der Economy Class die Rede, also der oft abfällig genannten Holzklasse. Ja, selbst die hat noch bis zu 10 verschiedene Unterklassen mit unterschiedlichen Preisen. Keine Angst, bei keiner sitzt man auf Holz. Die Sitze für alle Passagiere haben die gleiche Breite und den gleichen Abstand, alle bekommen die gleiche Verpflegung. Den Unterschied machen die diversen Bedingungen aus, während man z.B. in der XY Klasse Umbuchungen oder Stornierungen vornehmen kann, geht das bei YX nicht. In der X Klasse werden Meilen gar nicht oder nur zur Hälfte gutgeschrieben, in der YY Klasse kann man Sitzplätze vorab reservieren und erhält Plätze weiter vorne usw. usw. So kann ein billiger Flug teuer werden, denn im Internet muss der passende Tarif mit den Bedingungen im Kleingedruckten gesucht werden. Auch wenn in einem Reisebüro der Flug 10 oder 20 Euro teurer (oder billiger) ist, sollte man das Büro vorziehen, denn dort wird geholfen, wenn es mit dem Flug nicht so geklappt hat.
Bei fast allen Klassen ist bei Buchung oder kurz danach die sofortige Bezahlung fällig, auch wenn erst in einem halben Jahr geflogen wird und es gibt meistens keine Erstattung, auch nicht bei Krankheit, deshalb ist es dringend erforderlich, eine Reiserücktrittskostenversicherung (was für ein Wort) abzuschließen, die dann im Krankheitsfall den Flugpreis erstattet.

Angenommen, Flüge für den Juli werden im Januar gebucht und bezahlt, man bekommt keinen Urlaub (immer vorher festmachen) und muss stornieren. Der Flugpreis ist bei fast allen Klassen weg. Der ADAC und verschiedene Gold-Kreditkarten haben Versicherungen inkludiert. Sehr wichtig ist eine Krankenversicherung für den außereuropäischen Geltungsbereich.
Der Reisepass muss für Maschinen lesbar sein.
Zu beachten ist bei einer Umsteigeverbindung die Aufenthaltsdauer bis zum Weiterflug. Wenn man z.B. in London oder New York 6 Stunden warten muss, kann man nicht schnell in die City fahren. Man hängt am Flughafen herum und langweilt sich und der erste Urlaubstag ist schon weg. Alles eine Preisfrage. Wer über eine europäische Stadt fliegt, also z.B. in Madrid umsteigt, hat ab dem jeweiligen Ort nur noch Durchsagen und Filme in englisch und der Landessprache.
In den USA müssen alle Passagiere am ersten Flughafen durch die Pass- und mit dem Gepäck durch die Zollkontrolle (custom). Wer umsteigt, gibt das Gepäck sofort nach dem Zoll wieder auf, fragt nach dem richtigen Flugsteig für den Weiterflug und ab gehts. Der rote Pass muss noch 6 Monate gültig sein, auch Kleinstkinder brauchen einen eigenen Pass. Jeder Passagier muss spätestens einige Tage vor Abflug über das Internet das kostenlose ESTA Einreiseformular ausfüllen https://esta.cbp.dhs.gov und genau das muss im Flugzeug auf grünem Papier noch einmal ausgefüllt werden, auch von Kleinstkindern, wir in Bayern nennen das hirnverbrannt.
Aufgegebene Koffer und Taschen dürfen nicht mehr abgesperrt werden. Über die Mitnahme ins Flugzeug von Trinkbarem und Kosmetika läßt man sich vor Abreise informieren. Die Bedingungen sind derzeit übertrieben.
Auf Inlandsflügen innerhalb der USA gibt es Essen nur gegen Bezahlung, auch dann, wenn der Flug noch 5 Stunden dauert.
3 Leihwagen - Wohnmobil
Kreditkarten
Um einen Leihwagen zu bekommen, benötigt man eine Kreditkarte. Bei einigen, meist kleineren Firmen genügt auch die Vorlage von Reisepass und Rückflugschein sowie die Hinterlegung einer Kaution in Höhe bis 500 US$. Das Alter von jungen Menschen ist zu beachten.
Eine Prepaid-Karte wird oft nur in Verbindung mit einem vorausbezahlten Voucher vom Reisebüro angenommen. Sie sollte ein Mindestguthaben von etwa 500 Dollar haben. Eventuelle unbezahlte Strafzettel werden dann nachträglich abgebucht.
Kreditkarten stellen Banken und Sparkassen aus, bei laufendem Zahlungseingang (z.B. Gehalt über 1200€) sind sie meistens kostenfrei. Prepaid-Karten kosten immer, sie sind, im Gegensatz zu den im TV oder Text angebotenen, sehr günstig bei www.payango.de und problemlos sowie schnell zu bekommen, sie werden hier und in den USA überall angenommen wo es VISA gibt und in Amerika nimmt jeder Kramerladen die VI, auch das Abheben von Bargeld ist überall einfach. Mit einer Prepaid-Card kann man nur so viel ausgeben, wie man vorher aufgeladen hat. So hat man immer den Überblick und außerdem wird nicht nach einer Schufaauskunft gefragt.
Prepaid-Karten haben, im Gegensatz zu normalen Karten, keine erhöhten Ziffern und Buchstaben und deshalb werden sie von einigen Stellen nicht angenommen, z.B. in Italien an den Automaten für Autobahngebühren, an Kofferkuliausgaben und bei manchen Airlines im Flugzeug.
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Leihwagen sollten bereits in Deutschland in einem Reisebüro gebucht werden, hier sind die wichtigsten Versicherungen und meist ein Zweitfahrer inbegriffen. Die günstigen Internetangebote aus Amerika sind fast immer ohne Steuer, Versicherung usw.
Die meisten amerikanischen Autos haben einen relativ kleinen Kofferraum. Der Verbrauch ist wie bei uns. Der Wochenpreis ist immer günstiger als der Tagespreis.
Wenn man kein eingefleischter Wohnmobilbenutzer ist, sollte man sich genau überlegen und vor allen Dingen ausrechnen was günstiger ist, Leihwagen und Motels oder ein Wohnmobil.
Vorteil WM: Fast immer unabhängig und die Frau des Hauses "darf" kochen wie zu Hause.
Nachteil WM: Relativ teuer, Campingplatzgebühren bis zu 40 oder gar 50 Dollar pro Nacht. Wildes Campen ist nicht überall erlaubt, besonders nicht in oder um die National Parks. Spritverbrauch relativ hoch. Im Tal des Todes im Sommer nicht erlaubt.
Vorteil PKW: Günstiger, wenn PKW nicht zu luxoriös und HMotels nicht der gehobenen Klasse angehören. Einfacheres Fahren, besonders in San Francisco und auf kurvenreichen Strecken. Selbst kochen und grillen kann man an vielen Stellen mit Tischen und Grillrosten.
Nachteil PKW: Jeden Tag aus- und einladen, aber wenn man nur das Notwendigste mit in das Zimmer nimmt, ist es erträglich.
Motorräder können zwar in Amerika gebucht werden, auf der sicheren Seite ist man jedoch, wenn im Reisebüro gebucht wird. DER, Meiers's und der ADAC haben eine große Auswahl. (Siehe Rt. 66 auf Infos)
4 Hotels und Motels
Für New York, San Francisco, Las Vegas und einige andere Orte sollten in einem Reisebüro bereits vor Abreise Reservierungen vorgenommen werden. Auf alle Fälle für die erste Nacht sollte man wissen, wo man bleibt. Wer es bequem haben möchte und seine Route vorab plant, kann über ein Reisebüro alle Hotels im Voraus buchen. Da kann man dann beruhigt auch später ankommen und braucht nicht jeden Tag ein Quartier suchen.
In den USA haben alle HMotels ein oder zwei Betten, Bad mit integrierter Dusche und ausreichend guten Handtüchern, WC, TV und Telefon, das oft erst freigeschaltet werden muss. Zimmer ohne diese Ausstattungen gibt es in Amerika so gut wie nicht, außer in Hostels und YMCAs. Bed und Breakfast wie in England sind in Amerika selten und meist recht teuer, sind sie doch sehr oft in "historischen" Gebäuden zu finden. Nur wenige haben eine größere Anzahl an Zimmern.
Es gibt erstklassige Motels und grausame Hotels, die bei uns aus hygienischen Gründen verboten wären. Natürlich auch umgekehrt. Zimmer sollte man sich immer vor einer Zusage zeigen lassen, es sei denn man hätte einen bereits vorgebuchten Voucher. Hotelzimmer sind im Gegensatz zu den europäischen meistens sehr geräumig, ausgenommen New York City und San Francisco. Der Unterschied zwischen einem Hotel und einem Motel besteht darin, dass es im Motel fast immer einen kostenfreien Parkplatz gibt. In einem Hotel kann der Parkplatz, wie z.B. in San Francisco oder New York City gut und gerne bis zu 60 US$ pro Tag! kosten. Motels haben nur selten ein Restaurant aber es gibt in der Nähe meist zahlreiche Lokale für jeden? Geschmack und Geldbeutel.

Viele gute Hotelzimmer haben große Flachbildschirme und breite Betten. Bei einfachen Motels ist das nicht der Fall.
Die Hotelhalle heißt Lobby, deshalb muss im Lift auf die Taste "L" für Lobby "G" für Ground oder "1" für Parterre gedrückt werden. Das Erdgeschoß ist immer "first floor". Unser erster Stock ist "second floor" usw. Die erste Zahl oder die ersten zwei Zahlen sind meist identisch mit den Stockwerken, also Nummer 635 ist das Zimmer 35 im 6. Stock.

Für dieses Zimmer wurde in Atlanta im Mai 2010 ein Preis von 90 US$ bezahlt, inklusive Steuern ohne Frühstück, allerdings mit: www.travelcoupons.com die sind für den Osten sehr umfangreich. www.roomsaver.com und www.motel-coupons.de sind ok aber es gibt bessere. Couponhefte sind zu finden bei der Anmietstation von Leihwagen, an Truckstops und an allen Welcome- Centern.
Schnäppchen kann man immer machen und wenn ein HMotel nicht ausgebucht ist, kann man meistens über den Preis (ver) handeln. In den Motels ist mittlerweile bei fast allen ein kleines kontinentales Frühstück inbegriffen (siehe "schon gewußt?"), bei den Hotels muss bezahlt werden.
Über die Qualität des Unterkünfte sollte man sich vor Reiseantritt bei - www.travelpost.com - www.motelguide.com oder bei einer anderen Adresse informieren. Aber Vorsicht, manche Berichte sind geschönt oder unsachlich, der Durchschnitt zählt. www.tripadvisor.com
Ein Problem in den Zimmern könnten die elektrischen Schalter werden. Wer glaubt, eine Lampe wird durch drehen eines Knöpfchens angemacht, kann darauf wetten, dass gedrückt werden muss. Sollte es so aussehen, dass am Knopf gezogen werden muss, kann man sicher sein, dass gedreht werden muss. Wie sollte es auch anders sein, in jedem HMotel geht dieses Spiel von vorne los. Nach ein paar Tagen in verschiedenen HMotels wird man sich nicht wundern, wenn in einem Zimmer etliche Knopfdrückziehunddrehhebelchen ange- troffen werden.
Aircondition, für die einen ein Reizwort, für die anderen ein Segen, sie ist überall fest installiert, meistens ist sie laut oder zu kalt.
In den Zimmern befinden sich Behälter, die Übertöpfen ähneln und die können mit Eiswürfeln aus der nahen Eiswürfelmaschine gefüllt werden. Mit diesen Eiswürfeln füllt man am Tag der Abreise die stets notwendige Eisbox. Die kann man schon von zu Hause mitbringen, so man denn eine hat, und als Gepäck aufgeben. Im WalMart gibt es drüben günstige aus Plastik, in jedem Supermarkt billige aus Styropor, die allerdings oft quietschen. Keine elektrische, die verbraucht zu viel Batteriestrom.
Viele HMotels haben Münzwaschmaschinen und Trockner. Pulver gibt es portionsweise aus dem Automaten.
5 Restaurants - Essen - Fast Food
So wie sich die Germanen auf dem Rückflug nach den heimischen und gewohnten Genüssen sehnen, genauso sehnen sich die Amerikaner nach einer dreiwöchigen Europareise, wo sie in den besten Lokalen gegessen haben, nach ihrem lapprigen Brot und den viel zu fetten Speisen. Jedem das Seine.
Ein Lokal in dem man gut essen kann, erkennt man meist an der Schlange von Leuten, die dort auf einen freien Tisch warten. Abends sind die Preise in den Restaurants teurer als zur Mittagszeit, oft erheblich. Glücklich sind die Mittagesser. Ein Restaurant zu betreten und sich gleich an einen Tisch zu setzen, oder gar zu Fremden, wäre ein unverzeihlicher Fehler. Platzanweiser/innen führen zu einem freien Tisch, wobei dem Wunsch des Gastes entsprochen wird. Man sollte sich nicht ärgern wenn nicht gleich ein Platz angeboten wird, obwohl genügend freie Tische vorhanden sind. Das liegt nicht an der Trägheit des Personals, sondern es werden nur so viele Gäste eingelassen, was Bedienung und Küche schaffen, oder schaffen sollten. Noch während die Speisekarte vorgelegt wird, erhält man ein Glas Eiswasser. Diese Überlieferung aus alter Zeit. als man dem Gast nach langer, anstengender und staubiger Kutschenreise schnell eine Erfrischung bot, hat sich bis in die heutige Zeit erhalten, obwohl einige Lokale diesen Service eingestellt oder Eiswasser nur noch auf Wunsch ausgeben, angeblich aus Gründen der Wasserknappheit.
Wenn nicht einer am Tisch bezahlen möchte, muss schon bei der Bestellung gesagt werden, dass man getrennte Rechnungen haben möchte (seperate checks).
Salat ist in Amerika obligatorisch. Er ist immer im Preis inbegriffen, wenn ein Hauptgericht bestellt wird (gelegentlich kann man zwischen Suppe und Salat wählen). Man wird gefragt welches "Dressing" zum Salat gewünscht wird. Zur Wahl stehen u.a. "italian"- "ranch"-"house"-"bluecheese" und "1000 Islands". Viele Restaurants haben eine Salatbar wo man sich aus einer Vielzahl von Salatsorten selbst bedienen kann so oft man möchte. Für Salatliebhaber ist Amerika ein kulinarisches Paradies. Wer gerne Salat ißt, oder einen Schontag einlegen möchte, kann die Salatbar auch als Hauptgericht bestellen (saladbar only).
Auf jeder Speisekarte werden immer eine Anzahl Steaks zu finden sein. Ein Filetsteak in unserem Sinne heißt "Filet Mignon", wenn man ein besonders günstiges Steak auf einer Karte findet, kann man mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass es ein "chopped" Steak, ein Gehacktes ist. In den besseren Lokalen schämt man sich des Wortes "Hamburger" und nennt das Ding "Salisbury Steak" oder der Küchenchef kreiert einen mehr oder weniger poetischen Fantasienamen.
Steaks werden mit Zusätzen bestellt: "well done" (gut durch) - "medium well" (fast durch) - "medium" (halb durch) - "medium rare" (ziemlich blutig) oder "rare" ( kurz angebraten). Außer Salat sind meist zwei oder drei Beilagen inbegriffen: verschiedene Arten von Kartoffeln, Reis und/oder eine Gemüsesorte, die meist nur kurz angedünstet ist.
Wenn wir schon beim Essen sind, so möchte ich gleich einem Vorurteil zu Leibe rücken, nämlich, dass amerikanisches Essen absolut geschmacksneutral sei, so dass man mit geschlossenen Augen nicht einmal eine Kartoffel von einem Steak unterscheiden könne. In einem Punkt gebe ich den Kritikern sogar recht: fast alle Gerichte kommen gewürzarm auf den Tisch (Pizza u.ä. ausgenommen). In Amerika will man es dem Gast selbst überlassen, wie stark und womit er seine Speisen würzt.
Das Frühstück ist reichlich, gut und abwechslungsreich. (Abgesehen vom "Continental" siehe auch "schon gewußt?"). Für das Brot kann ich allerdings nur die Note "mangelhaft" vergeben. Es gibt mittlerweile in vielen Supermärkten recht ordentliche Brötchen. Ohne Eier kein Frühstück. Unser 4 Minuten Ei im Eierbecher ist unbekannt. Ich glaube, dass ein Amerikaner noch nie einen Eierbecher gesehen hat. Rühreier, "scrambled eggs", heißen die amerikanischen Frühstücksfreuden. Spiegeleier werden "sunny side up" genannt und man kann sie auch "over easy" (Spiegeleier von beiden Seiten gebraten) bestellen. Toast gibt es immer, oft auch Bagels aber Brot in unserem Sinne nie. Bei uns kann man Brot in Dosen kaufen und mitnehmen.
Getränke werden immer mit viel, viel Eiswürfeln serviert deshalb sollte man bei der Bestellung immer "no ice" sagen. Meist ist das Getränk ohnehin schon recht kalt und gegebenenfalls kann man immer noch Eiswürfel nachbestellen. Gezapftes Bier hat wenig oder gar keinen Schaum. Es wird nicht "bitte ein Bier" verlangt, sondern die Sorte, das erspart der Bedienung das Aufzählen von zahlreichen Biersorten, von denen man ohnehin fast keine kennt. Brauereiabhängige Lokale gibt es so gut wie nicht und so kommt es, dass Restaurants oft bis zu zwanzig verschiedene Biere anbieten.
Die Preise sind ähnlich wie bei uns in Mitteleuropa. Hotelrestaurants sind teurer als Coffe-Shops (= Gaststätte, kein Cafe). In den Lokalen erwarten und erhalten (zumindest von Amerikanern) ein Bedienungsgeld von 10 bis 15 Prozent, in guten Restaurants gar 20%. Das ist kein Trinkgeld sondern die Bezahlung der Serviceleistung. Dieses Geld wird beim Verlassen des Lokals einfach auf dem Tisch liegengelassen oder auf die Kreditkartenrechnung dazugeschrieben. Es mag für uns recht ungewöhnlich sein, einfach Geld auf dem Tisch liegen zu lassen, für Amerikaner ist das eine Selbstverständlichkeit. Auf vielen Speisekarten steht "Service and tax not included". In Touristenhochburgen wie z.B. in Miami haben viele Lokale Aufsteller auf den den Tischen auf denen in vier oder fünf Sprachen steht, dass es üblich ist, das Bedienungsgeld in Höhe von 15% zu begleichen. Einige Lokale sind bereits dazu übergegangen, das Serviceentgelt direkt auf die Rechnung zu setzen. Das wäre mir und sicher vielen Amerikareisenden die liebste Möglichkeit. Merke: Nicht nur Schotten sind geizig!
Lokale der Fastfood-Ketten gibt es an jeder Ecke. Da wird kein Servicegeld gegeben aber in Buffet Lokalen schon, so zwischen 5 und 10 Prozent denn die Bedienungen bringen Getränke und räumen die Tische ab. Mac ist schaurig gut wie bei uns nur etwas günstiger. Der König der Burger und Wendys sind auch nicht anders. Wenn man ein einigermaßen ordentlichen Brötchen haben möchte, ist Arbys zu empfehlen. Die haben kein Gehacktes sondern Roastbeef in Scheiben. Carls jr. hat ordentliche "baked potatoes" mit diversen Füllungen. Taco Bell hat günstige Gerichte mit mexikanischem Einschlag, ebenso der Hühnerladen Loco Pollo (verrücktes Huhn). Kentucky Fried Chicken und Subway sind mittlerweile auch bei uns bekannt. Jack in the Box und viele andere findet man an entlang der Straßen innerhalb der Orte.
Falls man einfach und preiswert essen jedoch bedient werden möchte, empfehlen sich die Buffetlokale Shoney's, Sizzler, Ponderosa, J.B.s (überwiegend in Utah), Golden Corral, Western Sizzlin, auch Pizza Hut (Hütte), Waffle House, Roy Rogers und viele andere Ketten sind ok. Sie alle unterliegen der ständigen Kontrolle der Franchise-Geber und sind weit verbreitet. Wenn man günstig und schnell etwas essen möchte sind sie ideal. Im ganzen Land gibt es diese Abfütterungsstationen mit den gleichen Gerichten und zum selben Preis, einige sind nur regional zu finden. Nicht alle schenken Alkohol aus!
Falls man ein paar Spartage einlegen möchte, kann man in Supermärkten einkaufen und im Hotelzimmer oder auf einem der schönen "Roadside Table" essen. Auf Wunsch bekommt man in den Märkten gratis Plastikbesteck und man packt die Einkäufe zusammen mit Salz, Pfeffer, Senf und Servietten ein. Wenn man unterwegs grillen möchte, kauft man Holzkohle und einen billigen Rost, denn auf den Grillstationen an den Straßen tanzten bestimmt schon Mäuse und im Westen schleckten die Kojoten die Reste der Grills ab. Einen Vorrat an Getränken sollte man sich bereits kurz nach der Ankunft besorgen. Zu den großen, weit verbreiteten Supermarktketten gehören Ralphs - Vons - Acme - Kroger - Albertsons - Safeway -Publix - Raleys und viele andere. Alle haben auch eine Bäckerei, manche mit relativ guten Brötchen, eine Metzgerei sowie große Obst- und Gemüseabteilungen. In den großen Shopping Malls gibt es nur sehr selten Lebensmittelmärkte.
Die Supermarkpreise für Selbstversorger sind in etwa so teuer wie hier. Achtung, teurer ist Butter und Milch. Mittlerweile gibt es immer mehr "Aldi" Läden die jedoch überwiegend das übliche, amerikanische Sortiment haben. Oft kann man auch Billigpreis- Superstores antreffen die ihre Waren in Kartons in den Regalen liegen haben.
In fast allen Supermärkten kann man sich eine "Shoppers Card" ausstellen lassen. Das dauert ein paar Minuten und bei der angefragten Adresse gibt man eine Moteladresse an. Mit diesen Karten gibt es verschiedene Artikel stark ermäßigt. Es lohnt sich auf alle Fälle, besonders wenn man länger bleibt und es kostet nichts.
Nicht alle Supermärkte haben 24 Stunden geöffnet.
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